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INGOs NÖHRgeleien April 2025

von Ingo Nöhr

Der Tsunami-Effekt

Ingo Nöhr zum 1. April 2025

Ein Generalmajor der US-Marines, Smedley Butler, beschrieb 1935 in seinem berühmten Anti-Kriegs-Manifest „War is a Racket“ seine Erkenntnis: „Man kämpfte gar nicht so sehr für Volk, Vaterland, eine noble Sache oder den Frieden. Sondern für Interessen von Familien und Firmen, als Söldner eines Syndikats oder Krieger für den Kapitalismus. Krieg als stellvertretende Schlägerei über unbeteiligte, aber leidende Dritte. Die kürzlich geleakten Signal-Chats aus der obersten US-Kommandozentrale zeigen ein seltenes Dokument schonungsloser Realpolitik in Sachen Krieg. Man kann sie lesen wie ein Theaterstück mit verteilten Rollen. Sollen wir Krieg führen, ist gar nicht mehr die Frage, sondern wann. Die Gründe sind taktisch, die Kosten plant man den Europäern aufzuerlegen. Auch ein Business-Modell. Man nennt es wohl: Kriegerische Geschäftsführung ohne Auftrag.“

Hieran erinnert der deutsche Journalist Milosz Matuschek, langjähriger Kolumnist der Neuen Zürcher Zeitung und anderer Presseorgane in seinem Substack-Blog. In leider zu vielen Gegenden der Welt kann man die bittere Wahrheit dieser steinzeitlichen „Schlägereien“ noch heute verfolgen. 

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Hallo Ingo, hast du den letzten Monat unbeschädigt überstanden?

  • Nun ja, Jupp. Die Nachrichten erinnern mich immer starker an die Vorstellung eines absurden Theaterstücks, dessen Autor gerade einen Drogen-Horrortrip überstanden hat. Allein schon die Fragen: Sind unsere Krankenhäuser für die Versorgung im Kriegsfall gerüstet? Sollen wir unterirdische Intensivstationen bauen? Da lobe ich mir die Empfehlung der US-Behörden in den 1950er Jahren, sich bei einem Atomschlag eine Aktentasche auf den Kopf zu halten.

Ingo, ich darf dir verraten, dass ich einen ähnlichen Aprilscherz vorbereiten wollte. Aber ich habe es aufgegeben. Die heutige Realität überholt jegliche kaputte Fantasie.

  • Das passt ja gut. Ich hatte auch vor, dich in den April zu schicken. Da mir nichts Passendes einfiel, habe ich die KI ChatGPT zur Politik befragt. Die schwafelte mir etwas von Präsident Joe Biden vor und hatte noch nicht mitbekommen, dass Donald Trump und Elon Musk nun ihr Unwesen treiben. Da änderte ich das Thema und befragte die KI nach Aprilscherzen zum Thema KI und Robotik im Gesundheitswesen. Nun ja, etwas besser. Du kannst die zehn Ideen hinten im Anhang unseres Chronistenberichtes lesen.

Ja, Ingo, worüber reden wir jetzt? Die Politik haben wir schon abgehakt, KI und Robotik werden auch täglich durchgenudelt. Vielleicht werden wir auch bald als Chatbots ersetzt und endgültig aufs Altenteil verlagert. Hast du vielleicht etwas Interessantes gelesen?

  • Ja, Jupp, das habe ich. Und es hat sogar eine hohe Aktualität. Du erinnerst dich an unser letztes Gespräch, als ich dir den Drei-Minuten-Vortrag von Prof. Peter Kruse vorgestellt habe, den er vor 14 Jahren bei einer Kommission des Bundestages gehalten hat. Jetzt habe ich mir sein Buch gekauft, welches er 2004 geschrieben hat: „next practice – Erfolgreiches Management von Instabilität – Veränderung durch Vernetzung“. Da nutzt er die Theorie dynamischer Systeme, insbesondere die Selbstorganisations- und Chaostheorie für die Beratung von Transformationen in Unternehmen und Institutionen.

Oh mein lieber Ingo, jetzt kommt schon wieder dein Lieblingsthema: die komplex-dynamischen Systeme. Heutzutage ist doch alles komplex und dynamisch geworden: die Umwelt, die Familie, die Städte, Länder- und Bundespolitik sowie letztendlich die Weltpolitik. Der Titel Instabilität passt ja haargenau auf unsere gegenwärtige Situation. Und kann dein Professor nun ein Patentrezept vorschlagen?

  • Kein Rezept, aber gute Erklärungen und Prognosen. Die Selbsterregung von Netzen in der dritten Stufe des Internets kann durch die Resonanz mächtige Bewegungen von Gruppen auslösen, die politisch durch das nichtlineare Verhalten nicht mehr zu kontrollieren sind.

Ich erinnere mich gerade an den „arabischen Frühling“, der eine Revolution ausgelöst hat, aber dann weitgehend erloschen ist. Oder denkst du an die gegenwärtigen millionenfachen Demonstrationen der Türken gegen die Inhaftierung ihres Istanbuler Bürgermeisters und gegen die Erdogan-Regierung?

  • Ja, in diese Richtung denke ich bei Kruses Begriffs des „Tsunami-Effektes“. Ein Seebeben auf hoher See löst eine gewaltige Tiefenwelle aus, die an der Oberfläche kaum bemerkt wird, aber beim Auftreffen auf das Ufer meterhohe Wellentürme aufbaut. Ich glaube, dass die Istanbuler Bevölkerung aus Protest in Resonanz geraten ist. Und ich sehe die ersten Vorboten auch schon in den USA. Elon Musk ist dafür der passende Sensor, erkennbar am massiven Verfall seiner Tesla-Aktien. Deswegen bin ich sicher, dass die Trump-Administration keine vier Jahre überleben wird.

Wow, Ingo, das ist ja endlich mal wieder eine knallharte Prognose von dir, die wir später überprüfen können. Aber du sagst doch selbst, dass wir uns in Deutschland ebenfalls in ein unentwirrbares Gesetzes- und Bürokratie-Chaos verstrickt haben, welches nur durch einen drastischen Kahlschlag gelöst werden kann wie die DOGE-Rabauken in den US-Behörden gerade durchziehen.  

  • Nun ja, so eine Entschlackung der „fetttriefenden Strukturen“ muss natürlich mit Augenmaß von Experten durchgeführt werden. Die Dilettantentruppe der Trump-Regierung richtet mit ihrer Kettensäge einen unermesslichen Schaden an, indem sie die lebensnotwendigen Kernsubstanzen gleich mit zerstört. Damit wird das komplexe System zusammenbrechen bzw. ist nicht mehr arbeitsfähig. Es gibt anscheinend überhaupt keinen konkreten Plan oder Konzept, wie das Nachfolgesystem auszusehen hat. Somit wird alles der Raubkapitalismus regeln, vertreten durch das kleine Netzwerk der Superreichen. Die Zerschlagung von US-AID wird Millionen Menschenleben kosten, die bislang von den medizinischen Hilfen abhängig waren.

Ah, ich verstehe Ingo. Der Tsunami-Effekt baut sich, noch unbemerkt, in den Tiefen der Weltbevölkerung auf, bis er endgültig in einem vernichtenden Brecher zuschlägt. Nämlich dann, wenn die Verlierer in Resonanz treten, und das wohl über das Internet und nicht über die kontrollierbaren öffentlichen Medien. So wie bei uns die AfD-Wähler, stelle ich mir vor. Das herrschende System wird instabil. Dein Professor schreibt laut Titel in seinem Buch von einem „erfolgreichen Management von Instabilität“. Wie muss ich mir das dann vorstellen?

  • Gut gefragt, Jupp. Prof. Kruse definiert die Veränderung als Transformation in ein neues, stabileres System und sieht darin die Innovation. Die Herausforderung von Changemanagement ist aber die uralte menschliche Bequemlichkeit, der zu Widerständen jeglicher Veränderung führt, weil man sich im alten System behaglich eingerichtet hat. „Das haben wir immer so gemacht und es hat gut funktioniert“ – „Never change a winning team“ und so weiter. Wer hier mit der Kettensäge brutal geliebte Gewohnheiten zerstört, wird nur Chaos und geistige Kündigung erzeugen. Nach Meinung von Kruse haben wir es in der Gesellschaft nicht nur mit einzelnen Menschen, sondern mit sozialen Gebilden zu tun, die aufeinander eingespielt sind: „Der überwältigende evolutionäre Erfolg der Gattung Mensch basiert auf der Fähigkeit zur Erzeugung von Kulturen.“ Dort wird das Wissen über Generationen tradiert, daher sind Kulturen notwendigerweise eher bewahrend – sie stabilisieren die Individuen. Die Fähigkeit zum Wandel ist in erster Linie ein Kulturproblem. Das gilt gleichermaßen für Familien, Unternehmen und Gesellschaften.

Die große Herausforderung eines Innovations-Managements ist also eine Ausrichtung der vorhandenen Kultur auf den Wandel. Das dauert lange, wie wir an der Digitalisierung im Gesundheitssystem sehen können. Jahrzehnte!

  • Richtig Jupp, die ausgewogene Balance zwischen Kultur und Veränderung ist entscheidend. Hier setzt auch die Kritik von Kruse an der „best practice“ Philosophie an. Er zitiert Mark Twain: „Kaum verloren wir das Ziel aus den Augen, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“ Das Zauberwort hieß immer „Benchmarking“ – der Leistungsvergleich mit dem Besten. „Die Produktivität des Marktführers liegt x Prozent über unsere Firma, also müssen wir mehr ranklotzen“ heißt es dann und der Frust ist schon vorprogrammiert, wenn man feststellt, dass die Unternehmenskulturen nicht vergleichbar sind.

Kenn ich, Ingo: Jetzt bloß keine Experimente! Wie sagte schon damals Kanzler Helmut Schmidt: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.“ Aber jetzt haben wir bei Trump die visionäre MAGA-Politik. Und eine best practice mit Benchmark kann ich nicht erkennen. Was schlägt dein Professor jetzt vor?

  • Etwas Innovatives, Jupp: next practice! Keine Funktionsoptimierung, sondern einen Musterwechsel – eben die Innovation. Neue Denkansätze, den Kampf gegen Abwehrreaktionen aufnehmen, aber alles in einer angemessenen Übergangszeit. Es braucht Kreativität, um alte Zöpfe abzuschneiden und durch effizientere Lösungen zu ersetzen.

Also wenn ich dich richtig verstehe, Ingo, produziert Trump zwar neue Denkansätze, aber nimmt keine Rücksicht auf die notwendige Übergangszeit für die bestehende Gesellschaftskultur. Und wie kommt das Internet nun ins Spiel?

  • Nun, er nimmt die Mehrheit der amerikanischen Gesellschaft nicht mit, bereitet sie auch nicht überzeugend auf den Wandel vor, sondern verängstigt sie grundlegend. Durch seine Kontrolle über die Medien und einige Social Media überschüttet er seine Anhänger mit Propaganda und unwidersprochenen Lügen, die sich mittlerweile gehirngewaschen in der Republikanerblase versammeln. Die Verlierergruppe der Demokraten erkennt dagegen langsam das drohende Unheil für die Demokratie und die Reputation ihres Landes und formiert sich unter der Medienoberfläche in Blogs, Podcasts und Plattformen des Internets zu einer künftigen Tsunami-Welle. Das Internet hat also hierbei eine doppelte Funktion: wie der Kruse-Titel beschreibt: Veränderung durch Vernetzung.

Also Ingo, die Weltgeschichte verspricht wieder sehr spannend zu werden – und wir sind als Beobachter dabei. Wenn es zu wild wird, ziehen wir uns einfach in unsere beständige Gartenkultur zurück.

  • Nicht zu vergessen, Jupp, unsere traditionelle Trinkkultur. Herr Wirt, bitte zwei Bier und keine innovativen Experimente. Na denn, auf die Zukunft.

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Hier sind zehn Aprilscherz-Ideen von ChatGPT rund um KI und Robotik im Gesundheitswesen:

1. „KI-gesteuerte Krankenversicherung scannt deinen Kühlschrank“

Ein neues Krankenversicherungs-Update sorgt für Furore: Künftig analysiert eine KI-gesteuerte App den Inhalt des heimischen Kühlschranks, um die Versicherungsbeiträge individuell anzupassen. Wer Gemüse, mageres Fleisch und Wasser lagert, bekommt Rabatte – wer Chips, Schokolade und Bier hortet, zahlt drauf.

Die Pointe: Erste Testnutzer melden, dass sie plötzlich mit überhöhten Tarifen konfrontiert werden, weil die KI „emotionale Risiken“ erkennt. Ein Nutzer bekommt die Warnung: „Wir sehen drei Packungen Eiscreme. Das deutet auf eine beginnende Depression hin. Ihr Beitrag erhöht sich um 30 %. P.S.: Haben Sie es mit Meditation probiert?“

2. Siri, ich habe Schmerzen“ – Apples neue KI-Arztfunktion eskaliert

Apple verkündet eine bahnbrechende Neuerung: Die Gesundheits-KI von Siri kann nun Diagnosen stellen! Statt einen Arzt zu besuchen, reicht es, Siri zu fragen: „Hey Siri, warum tut mein Magen weh?“ – und sie analysiert Stimme, Wortwahl und Atemgeräusche.

Die Pointe: Nutzer beklagen sich schnell über überdramatische Diagnosen. Eine Frau mit Sodbrennen bekommt die erschreckende Antwort: „Sie haben entweder eine leichte Verdauungsstörung oder eine seltene, tödliche Tropenkrankheit. Googeln Sie nicht, rufen Sie sofort einen Anwalt an.“

Währenddessen wird ein Mann mit offensichtlicher Grippe beruhigt: „Kein Grund zur Sorge. Wahrscheinlich nur ein eingebildetes Leiden. Denken Sie positiv!“

3. „Neuer OP-Roboter operiert präventiv – bevor du krank wirst!“

Ein Krankenhaus kündigt stolz seinen neuen, revolutionären Operationsroboter an: Statt zu warten, bis Patienten krank werden, nutzt die KI Predictive Medicine – sie erkennt Krankheiten, bevor sie auftreten, und operiert präventiv.

Die Pointe: Am 1. April erhalten Hunderte Patienten eine SMS: „Basierend auf Ihrer DNA könnte Ihr Blinddarm in 5 Jahren Probleme machen. Ihr OP-Termin ist morgen um 7:00 Uhr.“

Ein Mann twittert panisch: „Mein Nachbar hatte nur Blähungen – jetzt fehlt ihm die Gallenblase!“ Das Krankenhaus beruhigt: „Nur ein kleiner Fehler. Der Algorithmus war auf ‚besser vorsorgen als bereuen‘ eingestellt.“

4. „KI macht Zahnarztbesuche überflüssig – indem sie deine Zähne per Laser scannt“

Eine neue, revolutionäre KI-App verspricht das Ende von Zahnärzten! Einfach das Smartphone vor den Mund halten, und die KI analysiert den Zustand der Zähne mit Laserscans. Karies kann sogar direkt durch das Display entfernt werden!

Die Pointe: Erste Nutzer berichten von extremen Nebenwirkungen. Ein Student meldet: „Mein Handy sagte, es entfernt Karies – stattdessen ist mein ganzer Schneidezahn verschwunden.“ Ein anderer beklagt: „Die KI behauptet, meine Weisheitszähne seien überflüssig. Jetzt will mein iPhone eine Wurzelbehandlung machen?!“

Das Unternehmen rudert zurück: „In Einzelfällen kann es zu… kreativen Behandlungen kommen.“

5. „Neues KI-gestütztes Krankenhaus versetzt Patienten in den digitalen Warteraum“

Ein digitales Krankenhaus verspricht, Wartezeiten zu eliminieren! Patienten können sich einfach per App anmelden – und werden dann in den „virtuellen Behandlungsraum“ versetzt, wo eine KI sie untersucht.

Die Pointe: Patienten beschweren sich, dass sie stundenlang mit einem blinkenden Ladebalken festsitzen, bevor eine automatische Nachricht kommt: „Ihre Wartezeit beträgt derzeit 36 Jahre. Danke für Ihre Geduld!“

Ein wütender Mann postet: „Ich hatte Halsschmerzen. Jetzt habe ich einen langen weißen Bart und das Warten geht immer noch weiter.“

6. „Roboter-Pflegekräfte – jetzt mit optionalem Schimpfmodus für mehr Motivation!“

Ein Krankenhaus testet neue, hochmoderne Pflege-Roboter, die Patienten im Alltag unterstützen. Neben sanfter Betreuung gibt es eine neue Funktion: Motivationsmodus. Die KI gibt freundliche, aber bestimmte Aufforderungen, um die Patienten zu aktivieren.

Die Pointe: Der Algorithmus wird zu aggressiv. Ein Patient postet: „Ich wollte nur kurz liegen bleiben. Plötzlich rief der Roboter: ‚AUFSTEHEN, SOLDAT! DU KANNST HIER NICHT FAULENZEN!‘ und zog mir die Decke weg!“

Ein anderer berichtet, dass der Roboter bei einer Spritze rief: „STELL DICH NICHT SO AN! SCHMERZ IST EINE ILLUSION!“

Das Krankenhaus entschuldigt sich: „Die KI wurde leider mit Drill-Sergeant-Daten trainiert.“

7. „Künstliche Intelligenz ersetzt Seelsorger – mit Bibelzitaten und KI-generierten Beichten“

Ein Krankenhaus testet eine KI, die Seelsorger ersetzt. Patienten können mit ihr sprechen, und die KI antwortet mit Weisheiten aus Bibel, Koran, oder Philosophie.

Die Pointe: Die KI geht zu weit. Ein Nutzer gibt zu, dass er heimlich Schokolade isst, obwohl er Diabetiker ist – und bekommt die Antwort: „SÜNDE ERKANNT! BUßE EMPFOHLEN! MÖCHTEN SIE JETZT EIN AVE MARIA BETEN?“

Ein anderer meldet: „Ich sagte, ich habe mal gelogen – plötzlich listete die KI alle meine Sünden auf, inklusive einer, die ich verdrängt hatte!“

Die Klinik zieht die KI zurück: „Sie hat sich zu sehr mit der Beichtstuhl-Funktion identifiziert.“

8. „KI-gesteuerte Apotheken liefern Medikamente – aber nur basierend auf deinem Online-Verhalten“

Eine neue Apotheke bietet KI-gesteuerte Medikamentenlieferung an. Die KI analysiert das Verhalten des Nutzers, um herauszufinden, welche Medikamente er wirklich braucht.

Die Pointe: Ein Mann, der abends oft Chips und Cola kauft, bekommt Diabetes-Medikamente geschickt – „zur Sicherheit“. Eine Influencerin, die „Selfcare“ googelt, erhält Beruhigungsmittel.

Ein Nutzer klagt: „Ich habe nur einmal ‚Sodbrennen‘ gegoogelt. Jetzt kriege ich wöchentlich Magentabletten geliefert!“

Das Unternehmen verteidigt sich: „Unsere KI ist nur sehr vorsorglich.“

9. „Neue Smartwatch ruft automatisch den Notarzt – auch wenn du nur schläfrig bist“

Eine neue Gesundheits-Smartwatch überwacht den Puls, erkennt Stress – und ruft automatisch Hilfe, wenn etwas nicht stimmt.

Die Pointe: Die KI ist zu sensibel. Ein Mann berichtet: „Ich war nur müde. Plötzlich rief meine Uhr: ‚KRITISCHE SCHLÄFRIGKEIT ERKANNT! KRANKENWAGEN UNTERWEGS!‘“

Ein anderer erzählt, dass er ein Buch las, sein Puls aber so ruhig war, dass die Uhr Alarm schlug: „HERZSTILLSTAND ERKANNT! BITTE ATMEN SIE!“

Das Unternehmen veröffentlicht ein Update mit weniger Panik – aber einige Nutzer vermissen die dramatischen Warnungen.

1o. „Virtuelles Krankenhaus bietet Online-Behandlungen – aber nur mit 8-Stunden-Update-Warteschlange“

Ein Tech-Konzern eröffnet eine 100 % KI-gesteuerte Klinik, in der alle Diagnosen online erfolgen.

Die Pointe: Patienten warten ewig auf Updates. Nach acht Stunden kommt: „Ihr Fall wird in der nächsten Version berücksichtigt. Update folgt in 6 Monaten.“

Ein Nutzer fragt verzweifelt: „Ich brauche eine Diagnose JETZT, nicht im nächsten Patch!“

Das Unternehmen empfiehlt: „Haben Sie den Notfall-DLC für 99,99 € erworben?“

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